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research_archiv/Systemtheorie/Elementarraum.md

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Einleitung

Der Elementarraum ist als fundamentale, rekursiv strukturierte Systemarchitektur zu verstehen, die sich entlang der drei systemischen Operationen Feedback, Reflexion und Re-Entry entfaltet. Er beschreibt keine konkrete Zustandsmenge, sondern bildet einen ontologischen Möglichkeitsraum, in dem jede systemische Dynamik potenziell verortet werden kann.

Eine zentrale erkenntnistheoretische Einsicht besteht darin, dass der Elementarraum nicht mit der Systemintelligenz überlagert oder integriert werden kann sie sind komplementäre Räume, die auf unterschiedlichen logischen Ebenen operieren. Der Intelligenzraum beschreibt die emergente Performanz eines Systems (z.B. über V(t) oder die Stabilitätsfunktion S(c)), während der Elementarraum die konstitutive Grundlage dieser Performanz bereitstellt. Ein Versuch, beide Räume zu verschmelzen, würde ihre jeweilige konzeptuelle Funktion unterlaufen. Stattdessen erlaubt gerade ihre Trennung die Modellierung systemischer Übergänge: vom Möglichkeitsraum zur Wirklichkeitsstruktur.

Diese Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Stabilität als Projektion aus dem Elementarraum in den Intelligenzraum zu interpretieren als emergente Form, die nur unter bestimmten rekursiven Bedingungen sichtbar wird.