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Übersicht: Vorgehensweise bei einer Sekundäranalyse Schritt 1: Analyse- und Strukturmodell Das Problem wird formuliert und im Zusammenhang mit einem entsprechenden theoretischen Bezugsrahmen systematisiert und u.a. auch über Hypothesen (Zusammenhänge) strukturiert. Schritt 2: Operationalisierungen mit Sekundärdaten (ggf. Modellanpassungen) Suche nach geeignetem Material bzw. Untersuchungen, die angemessene Operatonalisierungen also Korrespondenzen zwischen dem Konstrukt und der numerischen Ebene darstellen können. Schritt 3: Güteprüfungen Überprüfung der Güte (Validität, Reliabilität) des Messinstrumentes mit Hilfe ausgewählter statistischer Verfahren: Statistische Analyse des ausgewählten Materials zur Beantwortung der Frage: passen die vorgefundenen Variablen (hier PISA_2003-Variable) zum theoretischen Bezugsrahmen. Schritt 4: umfassende empirische Analyse der Daten Hypothesenprüfung, Index-Konstruktion und Kumulation von Daten; Vergleich von Daten zu verschiedenen Zeitpunkten; Beschreibungen und Schätzungen von Parametern; Zusammenhänge zwischen Variablen; Vorhersagen von abhängigen Variablen über erklärende, unabhängige Variable.