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Systemisch-dynamische Analyse der Kompetenzentwicklung 2025-04-15
Kompetenzentwicklung
Systemtheorie
Bildungswirkgefüge
Visualisierung
Spiralmodell
false draft

🧩 Kompetenzentwicklung jenseits von Fibonacci

🧠 Erkenntnisgewinn

Falsifikation der Fibonacci-Hypothese

  • Die ursprünglich angenommene Fibonacci-Analogie in der Kompetenzentwicklung konnte klar widerlegt werden.
  • Visualanalytisch (über Spiralvergleiche) und strukturell (Verhältnisberechnung) wurde gezeigt, dass:
    • Wachstumsverhältnisse nicht konstant dem Goldenen Schnitt folgen.
    • Fibonacci-Treffer nur vereinzelt, zufällig und punktuell auftreten.
  • Die Abweichung ist kein Mangel, sondern ein Hinweis auf didaktische Einflussnahme und systemische Rahmung.

✔️ Bestätigung systemisch-pädagogischer Wirkung

  • Der Bildungswirkfaktor (ν) unterliegt gestalterischer Beeinflussung, insbesondere durch PE-Maßnahmen.
  • Kompetenzentwicklung erscheint nicht als Naturgesetz, sondern als:
    • Dynamisch-ontologische Bewegung
    • Ergebnis intentionaler Interdependenz
    • Prozess emergenter Wirkung innerhalb didaktischer Systeme

📊 Methodischer Fortschritt

Spiralvisualisierung (robust & CI-konform)

  • Vergleichende Spiralplots zeigen:
    • Verlauf des Bildungswirkfaktors (ν)
    • Verlauf der Kompetenzmittelwerte (K)
  • Fibonacci-Hintergrundraster + Ursprung als visuelle Referenz
  • Farblich kodierte Marker:
    • 🟢 positiveHighlight bei Fibonacci-Annäherung
    • 🔴 negativeHighlight bei Abweichung
  • Optional: Markierung signifikanter Fibonacci-Treffer mit größeren Markern oder transparentem Overlay

Weitere Visualisierungen im Kontext

  • Bild 2: Volumenmodell der morphologischen Kompetenzentwicklung → energetisch & strukturell ausbalanciert
  • Bild 3: Systemisches Lernwirkgefüge mit Material-, Handlungs- und Interdependenzpfaden → deutlich PE-gesteuert

🧭 Wissenschaftliche Argumentationslinie

„Kompetenzentwicklung ist kein Fibonacci-Zufall, sondern ein Resultat systemisch geformter Bildungswirkung.“

  • Die Abweichung von Fibonacci ist nicht unerklärlich, sondern systemisch erklärbar.
  • Forschungsaussage:
    Kompetenzverläufe lassen sich nicht rein mathematisch modellieren.
    Sie sind das Resultat didaktischer Rahmung, emotionaler Dynamik und zeitlich vernetzter Interdependenzprozesse.
  • Implikation:
    Wer Kompetenzentwicklung verstehen will, muss mehrdimensional denken nicht nur entlang idealer Wachstumsformeln, sondern als strukturierte Emergenz.

🧾 Visualisierungslegende

  • 🌀 Fibonacci-Kreise (φⁿ): visuelle Referenz für mathematische Wachstumsstruktur
  • ✴️ Ursprung: markierter Nullpunkt Startpunkt beider Spiralbewegungen
  • 🔸 ν-Spirale: Verlauf des normierten Bildungswirkfaktors
  • 🔹 Kompetenz-Spirale: Verlauf der geglätteten Kompetenzmittelwerte
  • 🟢 positiveHighlight: Marker bei näherungsweiser Fibonacci-Ähnlichkeit (|ratio φ| < 0.05)
  • 🔴 negativeHighlight: Marker bei deutlicher Abweichung
  • große Marker (optional): besonders „harmonische“ Verhältnisse

Fazit

  • Die Analyse war kein Umweg, sondern ein wissenschaftlich produktiver Umweg mit klarem Erkenntniswert.
  • Die Spiralidee wurde bewusst verabschiedet, nicht verworfen sie half, die eigentliche Dynamik sichtbar zu machen:
    Kompetenzentwicklung als PE-gestalteter, systemisch-rhythmischer Bildungsprozess.

🎓 Wissenschaftliche Argumentationsfolie

These

Kompetenzentwicklung folgt keiner harmonischen, mathematisierbaren Gesetzmäßigkeit (z.B. Fibonacci), sondern entfaltet sich als dynamisches Systemgeschehen.

Begründung (empirisch & visuell)

  • Spiralvergleich: Abweichung zwischen ν-Spirale (theoretisch) und Kompetenz-Spirale (empirisch) zeigt Brüche, Rückschritte, Oszillationen.

  • Interdependenzstruktur: Deutliche Hotspots und leere Zonen im Bildungsnetz belegen unterschiedliche Bildungswirksamkeit.

  • Morphologische Entwicklung: Zeitliche Volumenentwicklung ist rhythmisch und schichtet sich in Lernwellen nicht linear.

Schlussfolgerung

Kompetenz ist das emergente Ergebnis aus Systemlogik, pädagogischer Gestaltung, situativer Resonanz und Subjektposition.


✍️ Publikationsformulierung (für Artikel o. Monografie)

Die vergleichende Spiralvisualisierung offenbart, dass die tatsächliche Kompetenzentwicklung anders als der Bildungswirkfaktor nicht einer mathematisch geordneten Progression folgt. Während der normierte Bildungswirkfaktor (ν) eine glatte, wachstumsorientierte Spiralform zeigt, durchläuft die empirische Kompetenzspirale Phasen der Beschleunigung, Rückläufigkeit und Instabilität.

Diese Differenz verweist auf die systemisch-dynamische Natur von Kompetenzprozessen: Sie entstehen nicht aus linearen Ursachen, sondern aus der Vernetzung von Kontext, Handlung, Zeit und subjektiver Erfahrung. In Verbindung mit der Interdependenzstruktur und der morphologischen Zeitentwicklung ergibt sich ein klares Bild: Kompetenz ist kein berechenbares Produkt sondern eine lebendige, emergente Gestalt.


🧭 Sprechende Visualisierungslegende


🔵 Hintergrund: Fibonacci-Kreise als harmonische Vergleichsstruktur

❌ Keine Fibonacci-Ähnlichkeit: Kompetenzverläufe zeigen Abweichungen, Brüche, Oszillation

🟣 ν-Spirale: Glatte Spiralform des normierten Bildungswirkfaktors (idealtypisch)

🟠 Kompetenz-Spirale: Abweichende Form, Ausdruck realer Systemdynamik

✅ Grün markierte Punkte: Verhältnis φ ≈ 1.618 (Fibonacci-Treffer)

❗ Rot markierte Punkte: Keine Fibonacci-Ähnlichkeit → Hinweis auf systemische Einflussfaktoren

✴ Ursprungspunkt: Beginn der Kompetenzentwicklung (beide Spiralen synchronisiert)

🔁 Glättung: Moving Average zur Reduktion von Zufallsschwankungen